Am 09.11.2014 wurde dem Gymnasium Konz im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz der Dr. Hans Riegel-Sachpreis für die herausragende wissenschaftliche Arbeit des Schülers Michel Kickert (1. Platz) im Fachgebiet Chemie verliehen. Der Sachpreis umfasst Messgeräte und Unterrichtsmaterial zur Förderung des naturwissenschaftlichen Unterrichts. Gleichzeitig wurde Michel Kickert für seine Erstplatzierung der Dr. Hans Riegel-Fachpreis ausgehändigt, der neben einem Preisgeld auch eine Mitgliedschaft im Stipendiatenprogramm der Dr. Hans Riegel-Stiftung beinhaltet.

Die Facharbeit des Jungforschers trägt den Titel "Experimentelle Studie zur Enzymaktivität". Im Rahmen seiner Arbeit untersuchte Michel Kickert die Kinetik des aus dem Kaninchenmuskel isolierten Enzyms Lactat-Dehydrogenase auf universitärem Niveau. Im Gutachten des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie der Johannes Gutenberg-Universität heißt es: "Michel Kickerts Facharbeit besticht mit Originalität, einem hohen Schwierigkeitsgrad der theoretischen Grundlagen und einem sorgsamen Stil!".

Betreut wurde der Jungforscher von Studienrat Jürgen Kopp. Herr Kopp ist Chemie- und Biologielehrer am Gymnasium Konz und baut derzeit ein modernes Analytiklabor im Fachbereich Chemie auf, in dem zukünftig noch besser naturwissenschaftliche Arbeiten mit einem hohem Bedarf modernster Messtechnik interdisziplinär gefördert werden sollen. Dies soll einen weiteren Beitrag zur kompetenzorientierten und propädeutischen Ausbildung der Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Konz darstellen.

Info
Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise bzw. Dr. Hans Riegel-Sachpreise werden von deutschen und österreichischen Universitäten in Kooperation mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung verliehen. Sie zeichnen besonders gute wissenschaftliche Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II und deren betreuende Schulen aus. Ziel der Fach- und Sachpreise ist es, junge Talente und ihre betreuenden Schulen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu fördern. Außerdem wird durch diesen Wettbewerb der Austausch zwischen den Bildungsträgern Schule und Universität unterstützt und so eine bessere Begabtenförderung erreicht.

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