Ein Mord und acht Verdächtige in einer einsamen Pension in der Nähe von London. Sergeant Trotter hat nicht nur den Mord aufzuklären, sondern es besteht Anlass zur Vermutung, dass ein weiterer Mord geschehen wird. Draußen tobt ein Schneesturm und die Straßen sind unpassierbar. Somit können alle Pensionsgäste das nächste Opfer des Mörders werden, einer kann aber auch der Mörder sein ...

Dies ist die Konstellation des Agatha-Christie-Stücks "Die Mausefalle", das das Lehrertheater des Konzer Gymnasiums am 30. und 31. Mai und 1. Juni im Atrium der Schule aufführt.

Mit einer Laufzeit von inzwischen 64 Jahren ist das Stück das am längsten ununterbrochen laufende Theaterstück der Welt. Lief es ursprünglich im New Ambassador's Theatre, so wurde es 1974 in das etwas größere St. Martin's Theatre verlegt, wo es immer noch gespielt wird. Bis heute werden die Besucher beim Verlassen des Theaters darauf verpflichtet, den Namen des Mörders nicht zu verraten. So wird es auch in Konz sein.

Neun Monate haben die Pädagogen geprobt, das Stück adaptiert und schließlich das Atrium in ein englisches Landhaus verwandelt. Dabei werden Erinnerungen wach an den großen Erfolg mit dem Oskar-Wilde-Stück "Ernst sein ist alles" vor zwei Jahren, als die beiden Aufführungen innerhalb weniger Tage ausverkauft waren. Wie damals spielen B. Deutschen, Dr. Th. Edelmann, A. Grade, U. Müller, K. Ost, und B. Szewcyk. Hinzugekommen sind M. Ihrig-Wlodarczak sowie Pensioär A. Schmidt und Altschüler Chr. Schieben. Die Regie führt B. Blumenthal.

(Aufführungen am 30.05., 31.5. und 1.6. jeweils um 19 Uhr im Atrium des Gymnasiums. Vorverkauf ab 17. Mai bei Buchhandlung Kolibri und im Atrium des Gymnasiums.)

Go to top