Wir sind stolz auf unsere Jungforscher: Marvin Hirth und Simon Hein konnten sich beim "Jugend forscht"-Landeswettbewerb auf dem BASF-Gelände in Ludwigshafen gegen die breit aufgestellte Konkurrenz durchsetzen und wurden heute mit dem ersten Preis im Fachgebiet Chemie ausgezeichnet. Damit sind die beiden Schüler des Gymnasiums Konz nun offiziell die besten Chemie-Jungforscher des Landes Rheinland-Pfalz und werden unser Bundesland vom 26. bis 29. Mai 2016 auf dem "Jugend forscht"-Bundeswettbewerb in Paderborn vertreten. Die Schulgemeinschaft gratuliert herzlich zu der großartigen Leistung und dem tollen Erfolg der beiden frisch gebackenen Abiturienten und drückt schon jetzt die Daumen für das Bundesfinale 2016!!!

Betreut werden die beiden Schüler von Jürgen Kopp, bei dem ab dem 01.06.2016 wieder neue Ideen für die nächste "Jugend forscht"-Wettbewerbsrunde eingereicht werden können.

Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der "Jugend forscht"-Arbeit von Marvin Hirth und Simon Hein:

Thema: Spiropyran – ein effizienter, haltbarer und massentauglicher Datenspeicher?

2020 wird die Menge aller weltweit vorhandenen Daten (in Bit) 57-mal so groß sein, wie die Summe aller Sandkörner an den Stränden dieser Erde. Diese Aussage erscheint zunächst etwas reißerisch, doch sie veranschaulicht den immensen Anstieg der weltweit vorhandenen Daten, welcher mit der fortschreitenden Technisierung einhergeht. Um diesen riesigen Datenmengen gerecht zu werden, besteht die Notwendigkeit, ein adäquates Speichermedium zu entwickeln. Dieses muss in erster Linie eine möglichst hohe Informationsdichte aufweisen, gleichzeitig jedoch auch haltbar, wiederbeschreibbar und effizient sein. Großes Potential haben Datenträger auf Basis molekularer Schalter. Falls es gelingen sollte, derartige Schalter-Moleküle zu stabilisieren bzw. zu optimieren und somit für die Datenspeicherung nutzbar zu machen, käme dies einem Umbruch in der gesamten Speichertechnik gleich. Die organische Verbindung Spiropyran stellt ein solches Schalter-Molekül dar. Marvin Hirth und Simon Hein haben in ihrer Arbeit die grundlegenden Schalter-Eigenschaften von Spiropyran untersucht und zudem ein Modell entwickelt, das in Ansätzen eine Datenspeicherung auf Spiropyran-Basis möglich macht. Des Weiteren liefert ihr Modell einen Ausblick, wie Daten in Zukunft gespeichert werden könnten.

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