Erster Preis im Fach Chemie für Marvin Hirth und Simon Hein!

 Am 17. Februar 2016 präsentierten die beiden Jungforscher Marvin Hirth (Konz) und Simon Hein (Pellingen) vom Gymnasium Konz ihre Ergebnisse auf dem 51. Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" am RheinAhrCampus in Remagen. Die Jury war beeindruckt vom hohen Niveau der schriftlichen Arbeit und von der professionellen Vortragsqualität des Forscherteams, sodass sich die beiden Schüler gegen die breit aufgestellte Konkurrenz durchsetzen konnten und ihnen der erste Preis im Fach Chemie verliehen wurde. Die beiden kurz vor dem Abiturabschluss stehenden Jungforscher arbeiteten über neun Monate an ihrer "Jugend forscht"-Arbeit, wobei sie in erster Linie auf den Einsatz der modernen Messtechnik im neu eingerichteten Analytiklabor am Gymnasium Konz angewiesen waren. Es ist bereits das zweite Jahr in Folge, dass Schüler der "Jugend forscht"-AG vom Gymnasium Konz den ersten Preis im Fach Chemie auf Regionalebene erzielen. Betreut werden die Jungforscher von Studienrat Jürgen Kopp, der die "Jugend forscht"-AG leitet.

Bei der "Jugend forscht"-Arbeit von Marvin Hirth und Simon Hein handelt es sich um ein komplexes, interdisziplinäres Thema, das neben chemischen und physikalischen Zusammenhängen auch informationstechnische Sachverhalte erschließt. Im Rahmen ihrer Forschung beschäftigten sich die beiden Schüler mit der Chemikalie "Spiropyran", wobei sie innovative Möglichkeiten entwickelten, den betreffenden Stoff zur Datenspeicherung einzusetzen. Dabei gelang es ihnen, Perspektiven aufzuzeigen, bei denen Spiropyran zukünftig für die Konstruktion von Speichermedien mit einer hohen Informationsdichte herangezogen werden könnte, was angesichts der rasant wachsenden Datenmenge in der Welt als eine überaus sinnvolle Entwicklung zu bewerten wäre. In der Laudatio der Jury heißt es über die beiden Jungforscher: "Ihre Methodenauswahl, die experimentelle Umsetzung, die Durchdringung insbesondere auf einem mathematischen Niveau, das weit über altersentsprechende Erwartungen hinausgeht, machen die Arbeit besonders preiswürdig". Im April werden die beiden Schüler mit ihrer Arbeit am Landeswettbewerb von "Jugend forscht" auf dem BASF-Gelände in Ludwigshafen teilnehmen.

 Der Trierische Volksfreund berichtet am 20.02.2016:

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