In diesem Jahr war die Begegnung der Schüler des Gymnasium Konz und des Liceum Ogolnoksztalcace in Puck/Polen eine besondere. Die Schulen haben ihr 10 jähriges Jubiläum des Austauschs gefeiert! Diesmal (wie alle zwei Jahre) waren die Schüler aus Konz zu Besuch in Puck, nächstes Jahr kommen wieder die Polen nach Deutschland. Das Programm, das die Partnerschule in Polen vorbereitet hat, war wie immer sehr intensiv, vielseitig und interessant. Passend dazu hatten die Teilnehmer hervorragendes Wetter (bis zu 32°C).

 

Man sagt "Reisen bildet" und das Sprichwort trifft vollkommen zu, wenn man an die sehr gelungene Reise nach Polen zurück denkt. Statt von der Schulbank wurde hier "live" für Erdkunde, Sozialkunde, Geschichte, Biologie, Englisch und andere Fächer gelernt.

Die Konzer Schüler haben die Möglichkeit gehabt, die Kultur, Mentalität und die Sprache des Nachbarlandes kennenzulernen. Sie wurden mit der gemeinsamen Geschichte konfrontiert. Besuche des Konzentrationslagers Stutthoff und der Gedenkstätte in Piasnica haben einen tiefen Eindruck hinterlassen. Vorträge zur polnischen und kaschubischen Geschichte(auf Englisch durch die polnischen Schüler vorbereitet), Vorlesungen über die Ostsee und seine Bewohner im Robbeninstitut in Hel, Präsentation und Film zum Thema Steinzeit und die ersten Robbenfänger in Polen in dem Museum/Robbenfängersiedlung in Rzucewo, Führung durch die imposante Kreuzritterburg in Malbork (Marienburg), Ausflüge nach Danzig und Sopot - das sind nur einige Lektionen, die die Schüler in diesem Jahr in Polen miterleben konnten. Natürlich dürfte ein Besuch in Krokowa im Geburtshaus des Herrn von Krokov, des Gründers des Polenaustausch in der Region Trier-Saarburg, nicht fehlen.

Besonders interessant war die Besichtigung des größten Segelboots Polens "Dar Mlodziezy", das als Ausbildungsschiff der Marineschule in Gdynia dient. Die Führung hat ein ehemaliger Schüler des Liceum in Puck, zudem ehemaliger Austauschschüler und heutzutage Student der Marineschule übernommen.

Trotzt des vollen Programms hatten die Schüler genug Zeit gehabt, um sich besser kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen, auch zu den polnischen Gastfamilien. Gemeinsames, kaschubisches Essen, Lagerfeuer mit Würstchen, das Picknicken am Strand haben zu einer guten Laune beigetragen. Mit vielen neuen Eindrücken und neuen Freundschaften sind die deutschen Schüler zurück in die Heimat gekehrt und warten ungeduldig auf den Gegenbesuch im September nächsten Jahres.

Der Schüleraustausch wird durch die Kreisverwaltung Trier-Saarburg und das Deutsch-Polnische Jugendwerk mitfinanziert und unterstützt. Vielen Dank dafür!

 

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